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Termin in 5 Tagen

26.04.2018  | 09:30 Uhr | Rüttenscheider Straße 199, Essen

VORTRAGSVERANSTALTUNG

Geheimnisverrat in Unternehmen - Die neue EU-Geschäftsgeheimnis-Richtlinie und arbeitsrechtliche Grundlagen interner Ermittlungen

 

Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse haben für Unternehmen jeder Branche einen immensen wirtschaftlichen Wert. Häufig handelt es sich um die wesentlichen wertbildenden Faktoren des Unternehmens. Erhält ein Wettbewerber von Geschäftsgeheimnissen unbefugt Kenntnis, wird die eigene Marktposition erheblich geschwächt. Der Schutz von Geschäftsgeheimnissen sollte für Unternehmen daher höchste Priorität haben.

Neue Anforderungen an Unternehmen für einen effektiven Geheimnisschutz stellt die ab dem 09.06.2018 zu berücksichtigende sogenannte EU-Geschäftsgeheimnis-Richtlinie. Hiernach müssen u.a. geeignete Schutzmaßnahmen ergriffen werden, damit Unternehmensinformationen überhaupt als Geschäftsgeheimnisse zu qualifizieren sind und Geheimnisschutz genießen.

Diese neue Vorgabe, gilt es in erster Linie unternehmensintern umzusetzen. Denn typischerweise erfolgt ein Geheimnisverrat aus der Mitte des Unternehmens heraus. Nicht selten geben Mitarbeiter, die Zugriff auf sensible Unternehmensdaten haben – sei es in Form umfangreicher Kundenlisten oder technischer Aufzeichnungen –, diese unbefugt an Wettbewerber weiter. Der Anlass einer solchen Vorgehensweise ist regelmäßig der beabsichtigte Wechsel des Mitarbeiters zu einem unmittelbaren Konkurrenten.

Um den Verrat von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen effektiv verhindern oder aufklären zu können, stehen Arbeitgebern verschiedene Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen zur Verfügung. Die arbeitsrechtlichen Hürden für die Rechtmäßigkeit solcher Maßnahmen haben sich in jüngster Zeit jedoch zunehmend verschärft. Nicht zuletzt aufgrund der am 25.05.2018 in Kraft tretenden Datenschutzgrundverordnung.

In unserer Vortragsveranstaltung möchten wir Ihnen einen Überblick über die praktischen Auswirkungen der neuen EU-Geschäftsgeheimnis-Richtlinie auf den Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen verschaffen.

Themenschwerpunkt unserer Veranstaltung wird die Zulässigkeit von Kontroll- und Ermittlungsmaßnahmen des Arbeitgebers gegenüber Mitarbeitern bei dem Verdacht eines Geheimnisverrats sowie deren rechtliche Risiken sein.

 

Schutz von Betriebs- und Geschäftsgeheimnissen

  • Betriebs- und Geschäftsgeheimnisse nach nationalem Recht
  • Praxisauswirkungen der EU-Geschäftsgeheimnis-Richtlinie
  • Arbeits-, zivil- und strafrechtliche Sanktionen bei Geheimnisverrat

Zulässigkeit interner Ermittlungsmaßnahmen

  • „Mitarbeiterbefragungen inkl. Anhörung vor einer Verdachtskündigung
  • Durchsuchungen am Arbeitsplatz
  • E-Mail- und Internetkontrolle
  • Videoüberwachung
  • Einsatz von Detektiven

Rechtliche Risiken unzulässiger Ermittlungsmaßnahmen

  • „Beweisverwertungsverbote durch unzulässig erlangte Informationen
  • Schadensersatzansprüche des betroffenen Mitarbeiters
  • Ordnungswidrigkeiten und mögliche strafrechtliche Sanktionen

Im Rahmen unserer Vortragsveranstaltung laden wir Sie herzlich zu einem Frühstück ein. Im Anschluss an den Vortrag geben wir Gelegenheit zur Diskussion mit dem Referenten.

 

UNSER REFERENT:

DR. ANDRÉ BIENEK
Rechtanwalt
Partner bei ROTTHEGE | WASSERMANN

TERMIN:
Mittwoch, 26.04.2018, 09:30 Uhr

VERANSTALTUNGSORT:
Essen, Rüttenscheider Straße 199

Anmeldungen bitte bis zum 20.04.2018

mit dem Anmeldeformular oder bei Melani Fanto
unter m.fanto@rotthegewassermann.de

Fragen zu unserer Veranstaltung beantworten wir gerne
unter der Telefonnummer +49 201.842 19-36
oder per Email: m.fanto@rotthege-wassermann.de

 

KONTAKT

Email:

Telefon: +49 (0)211-955 99 10
Telefax: +49 (0)211-955 99 129